Wenn Patienten die Puste ausgeht

ATEMNOT ALS SYMPTOM VON HERZSCHWÄCHE

Wetzlar, Februar 2018. Luftholen gehört zu den einfachen aber auch lebenswichtigen Aufgaben, die der Körper Tag für Tag quasi nebenbei bewältigt. Wie wichtig diese Funktion ist, wird vielen Menschen erst bewusst, wenn sie Probleme dabei haben. Dyspnoe lautet der fachmedizinische Begriff für Atemnot, die sich auf krankhafte Kurzatmigkeit und nicht auf solche nach körperlicher Anstrengung bezieht. "Während die Ursache oftmals in den Atemwegen gesucht wird, kann jedoch auch das Herz dafür verantwortlich sein. Denn dieses transportiert das mit Sauerstoff angereicherte Blut durch den Körper. Treten hierbei Unregelmäßigkeiten auf, werden diese als Atemnot empfunden", weiß Dr. Mathias Lange Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie am Marienhospital Osnabrück. "Mediziner sprechen dann von einer sogenannten Herzinsuffizienz."

Herzensangelegenheit

Bei der Diagnose einer Herzinsuffizienz stellt es eine Herausforderung dar, dass Patienten zuerst Symptome meist nur bei körperlicher Aktivität spüren. „Schnell wird das ‚aus der Puste‘ sein dann auf die Belast"ng geschoben oder einfach darauf, dass man keinen guten Tag ha", beschreibt Dr. Lange und fügt hinzu: "Daher sollten Patienten jeder Altersklasse ein Auge darauf haben, ob ihre Kondition plötzlich dauerhaft und ohne jeden Grund nachlässt und im Zweifelsfall einen Arzt aufsuchen." Da bei einer Dyspnoe viele Faktoren eine Rolle spielen können, werden dann verschiedene Untersuchungen durchgeführt, um die Ursache zu bestimmen. Dazu zählen unter anderem auch ein Blutbild, ein EKG, eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs, ein Lungenfunktionstest und ein Ultraschall.

Insbesondere bei Erkrankungen der Lunge und der Bronchien ist Atemnot keine Seltenheit: Neben dem Asthma stellen besonders die akute und die chronische Bronchitis den Grund für die Dyspnoe dar. Darüber hinaus werden seltener Lungenentzündungen, Tumore oder Kehlkopfbzw. Luftröhrenerkrankungen diagnostiziert. Des Weiteren machen Herzerkrankungen einen Großteil der Ursachen für Beschwerden beim Luftholen aus. Die Hauptursache der sogenannten kardialen Atemnot liegt in der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz). Häufig – in bis zu 50 Prozent der Fälle – geht eine Undichtigkeit der Mitralklappe (Mitralklappeninsuffizienz) einher.

Die Mitralklappe befindet sich im Herzen zwischen linkem Vorhof und dem linken Ventrikel und besteht aus zwei Segeln. Wenn diese nicht mehr vollständig schließen, kann sich das Blut in der Lunge zurückstauen, was besonders bei Belastung zur Atemnot führt. "Schreitet die Erkrankung voran, bedarf es eines Eingriffs, um eine Verbesserung der Symptome zu erzielen", erläutert der Experte das Vorgehen. Neben einer herzchirurgischen Operation, wie einer operativen Mitralklappenrekonstruktion oder einem -ersatz, steht dabei auch ein modernes minimalinvasives Verfahren zur Verfügung, das sogenannte Mitralklappen-Clipping, mit Abbott’s MitraClip.

MitraClip statt Operation

Bei dem minimalinvasiven Eingriff, der ohne Eröffnung des Brustkorbs auskommt, führt der behandelnde Arzt den nur wenige Millimeter großen Clip durch einen Katheter von der Leiste bis zum Herzen und platziert ihn an der undichten Mitralklappe, damit diese wieder schließt. Daraufhin wird das Blut wieder in die richtige Richtung gelenkt, es staut sich nicht mehr in der Lunge zurück und die Atemnot sowie weitere Symptome lassen nach. "Viele Patienten fühlen bereits direkt nach dem Eingriff eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit", erklärt Dr. Lange. Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter anderem auf herzklappenhilfe.de.

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