Herzproblemen auf der Spur

BEIM SYMPTOMCHECK GANZHEITLICH DENKEN

Wetzlar, Januar 2018. Treppensteigen bereitet große Anstrengungen und die Gartenarbeit möchte nicht so recht von der Hand gehen? Nachts quält hartnäckiger Husten und verhindert erholsamen Schlaf? Anzeichen für eine Herz- oder Mitralinsuffizienz sind vielfältig und vor allem zu Beginn scheinbar harmlos. Zudem weisen unter Umständen nicht nur körperliche, sondern auch psychologische und das soziale Umfeld betreffende Kriterien darauf hin, dass eine Erkrankung wie beispielsweise eine Herzschwäche vorliegt. Sogar eine Depression kann unter Umständen ein Anzeichen dafür sein. Betroffene sollten daher bereits bei kleineren Unpässlichkeiten zum Hausarzt – vor allem wenn mehrere Symptome in einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum auftreten. Dr. Philipp Moritz Rumpf aus dem Deutschen Herzzentrum München klärt über die Symptome und Zusammenhänge auf.

Herzinsuffizienz – was ist das?

"Bei einer Herzinsuffizienz, die viele Menschen auch als Herzschwäche bezeichnen, verliert das Herz nach und nach an Pumpleistung", sagt Dr. Rumpf. Der Körper wird nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Als mögliche Ursachen kommen koronare Herzkrankheiten wie Atherosklerose, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder Autoimmunkrankheiten infrage. Eine Mitralinsuffizienz bezeichnet hingegen eine undicht schließende Mitralklappe auf der linken Herzseite, hervorgerufen durch eine Vergrößerung des Pumporgans oder andere zu untersuchende Fehlfunktionen. Heutzutage kann diese dank eines minimalinvasiven, katetherbasierten Eingriff etwa mit Abbotts MitraClip korrigiert werden – eine offene Herz-Op ist oftmals gar nicht mehr nötig.

Liegt das Problem links …

Um der Ursache auf den Grund zu gehen, ist für den Mediziner ein genauer Symptomcheck erforderlich. Denn auch wenn es für den Patienten zunächst keine Rolle spielt, ob das Problem in der linken oder rechten Hälfte des Herzens liegt, lässt sich anhand der Beschwerden deutlich einordnen, welche Art von Erkrankung vorliegt. So erreicht bei einer Insuffizienz der linken Herzhälfte zu wenig sauerstoffreiches Blut aus der Lunge den Körper, stattdessen staut es sich im Atemorgan. Blut tritt in das umliegende Gewebe und verringert die Aufnahme von Sauerstoff. Dr. Rumpf führt aus: "Häufige Symptome umfassen daher eine spürbare Leistungsminderung, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es sogar zu Benommenheit, Schwindel und Bewusstseinsstörungen." Auffällig ist ein Asthma cardiale, der sogenannte Herzhusten, der vor allem in liegender Position und damit nachts auftritt.

… oder rechts?

"Bedingt durch die Funktionsweise des Herzens macht sich eine rechtsseitige Schwäche hingegen durch andere Symptome bemerkbar", erklärt der Herzspezialist. Hierbei ist das lebenswichtige Organ mit dem Bluttransport aus dem Körper zum Herzen überfordert, wodurch es zu einem Rückstau kommt. In der Folge entwickeln sich Wassereinlagerungen, zuerst an Füßen, später auch an Unterschenkeln und Händen. Nachts müssen Betroffene häufiger Wasser lassen, denn im Liegen erreicht mehr Blut die Nieren, die daraufhin ihre Leistung steigern. Durch den Blutstau im Körper leiden Personen darüber hinaus oft an Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Wasseransammlungen im Bauchraum. Wann zum Arzt? Obwohl viele der genannten Symptome sehr diffus und vor allem im Frühstadium schwer greifbar sind, sollten Betroffenen derartige gesundheitliche Entwicklungen sehr aufmerksam verfolgen. Neben den körperlichen Beschwerden sollten auch Schlafstörungen, Appetitlosigkeit sowie ausbleibende Lust auf Aktivitäten mit Freunden und Familie oder auf Hobbies Berücksichtigung finden und einen Grund für einen Arztbesuch darstellen. Bleibt eine Herzschwäche oder eine Mitralinsuffizienz unbehandelt, steigt schnell die Belastung für Herz und Kreislauf. Je früher Patienten ihren behandelnden Mediziner um Rat fragen und die Ursache abklären lassen, desto größer sind die Chancen für eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Machen Sie den Symptomcheck auf herzklappenhilfe.de!

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