Starke Helfer für schwache Herzen

MODERNE DIAGNOSTIK UND BEHANDLUNG VON HERZINSUFFIZIENZ STEIGERT LEBENSQUALITÄT DER BETROFFENEN

Wiesbaden, 19. Februar 2019 – Das Herz ist der Motor des Lebens. Doch wie der Motor eines Autos kann auch einer der wichtigsten Muskeln des menschlichen Körpers schwächer werden. Etwa 2 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Herzinsuffizienz. Aus dem aktuellen deutschen Herzbericht 2018 geht hervor, dass die Anzahl der diagnostizierten Fälle von Herzschwäche ansteigt, jedoch die Zahl der Menschen, die daran sterben, gesunken ist.

PD Dr. med. Evgenij Potapov, Oberarzt der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie und Leiter des Bereiches Mechanische Kreislaufunterstützung am Deutschen Herzzentrum Berlin erklärt: „Die Anzahl der von Herzschwäche betroffenen Menschen nimmt zu, unter anderem weil die allgemeine Lebenserwartung steigt. Dass im Vergleich dazu allerdings weniger Menschen daran sterben, verdanken wir dem Fortschritt in Diagnostik und Behandlung. Herzinsuffizienz kann nicht geheilt werden. Doch hilft die moderne Medizin dabei, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und Symptome zu reduzieren. So bekommen Patienten ein großes Maß an Lebensqualität zurück."

Erster Schritt: Medikamente

Wurde eine Herzinsuffizienz diagnostiziert, beginnen Ärzte zunächst mit einer medikamentösen Behandlung. Hierzu gehören ACE-Hemmer oder AT-1 Blocker, die den Blutdruck senken. So wird das Herz entlastet. Sogenannte Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren, kurz ARNI, verhindern, dass der Körper Hormone verliert, die wichtig für Herz und Entwässerung sind. Durch die Einnahme arbeitet die Niere besser und entlastet somit das Herz. Auch Beta-Blocker helfen bei Herzerkrankungen, indem Sie eine Bindung von Adrenalin und Noradrenalien, die in Kombination für hohen Blutdruck und hohe Herzfrequenzen verantwortlich sind, verhindern. Im Fall hoher Flüssigkeitsansammlungen beispielsweise in Beinen oder Füßen unterstützen Ärzte die medikamentöse Therapie mit Diuretika.

Zweiter Schritt: Herzschrittmacher und Defi

Beim Fortschreiten der Erkrankung schlagen die vier Herzkammern bei einigen Patienten nicht synchron. Vergrößert sich das Herz durch die Erkrankung, kommen die Impulse, die für den Rhythmus zuständig sind, nicht mehr deutlich an den Muskeln an. Folglich sinkt die Pumpleistung. Hier können spezielle erzschrittmacher das Herz unterstützen, damit die Herzkammern wieder im Takt schlagen. „Über drei dünne Kabel, die sogenannte Elektroden, werden drei der vier Herzkammern stimuliert, damit sie wieder synchron schlagen.

Diese Schrittmacher sind zusätzlich mit Defibrillatoren ausgerüstet: Sollte das Herz stehen bleiben, kann so ein Schrittmacher-Defibrillator auch einen lebensrettenden Schock abgeben“, erklärt Dr. Potapov. Bei Patienten mit schlechter Pumpleistung, aber mit synchronem Herzschlag sollte nur ein Defibrillator eingesetzt werden.

Dritter Schritt: Transplantation und Unterstützer

Ist es dem Herzen gar nicht mehr möglich, eine adäquate Pumpleistung zu vollbringen, wird eine Transplantation nötig. „Leider gibt es nach wie vor zu wenige Spender, sodass ein passendes Spenderherz oft nicht mehr rechtzeitig zur Verfügung steht“, gibt Dr. Potapov zu verstehen. Hier hat die moderne Medizin durch technologischen Fortschritt reagiert. Linksherzunterstützungssysteme, kurz LVAD, wie unter anderen das HeartMate3TM von Abbott, unterstützen die Herzkammer des eigenen Herzens in ihrer Pumpfunktion oder übernehmen diese vollständig. Damit stellt diese Technologie eine lebensrettende Alternative dar, wenn kein organisches Spenderherz zur Verfügung steht oder eine Transplantation wegen Begleiterkrankungen oder aus Altersgründen nicht möglich ist. Die mechanische Pumpe wird mit dem Herzen verbunden und befördert das Blut aus der linken Herzkammer in die Aorta. So gelangt wieder ausreichend sauerstoffreiches Blut in den Körper. Die Lebensqualität der Patienten wird so enorm gesteigert und sie gewinnen wieder an körperlicher Leistungsfähigkeit.

Über Abbott:

Abbott ist ein weltweit führendes Gesundheitsunternehmen, das Menschen in allen Lebensphasen zu einem vitaleren, gesünderen Leben verhilft. Daran arbeiten täglich mehr als 103.000 Mitarbeiter in 160 Ländern. Das Portfolio umfasst lebensverändernde Technologien aus den Bereichen Diagnostik, Medizinprodukte, Ernährung und Markengenerika.

In Deutschland ist Abbott seit über 50 Jahren mit einer breiten Palette an Healthtechnology-Produkten und -Dienstleistungen vertreten, unter anderem in den Bereichen Diagnostika und Medizinprodukte. Das Unternehmen beschäftigt in der Bundesrepublik über 3.000 Mitarbeiter an acht Standorten. Unter anderem verfügt Abbott über Produktionsstätten in Wiesbaden und Neustadt am Rübenberge. Am Hauptstandort in Wiesbaden befindet sich darüber hinaus das European Distribution Center.

Weitere Informationen finden Sie unter www.de.abbott, auf LinkedIn unter www.linkedin.com/company/abbott-/, auf Facebook unter www.facebook.com/Abbott und auf Twitter @AbbottNews und @AbbottGlobal.

Abbott Media:

Astrid Tinnemans, astrid.tinnemans@abbott.com, 06122-583036

 

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