Fünf-Jahres-Studiendaten bestätigen positive Ergebnisse für Patienten, bei denen die Diagnostik von Abbott Entscheidungen zu kardialem Stenting beeinflusste

- HOCHAKTUELLE DATEN, DIE BEIM EUROPCR KONGRESS PRÄSENTIERT UND GLEICHZEITIG IN THE NEW ENGLAND JOURNAL OF MEDICINE VERÖFFENTLICHT WURDEN, UNTERMAUERN DIE ANWENDUNG DES PRESSUREWIRETM DRUCKMESSDRAHTS VON ABBOTT, UM ÄRZTE BEI IHREN ENTSCHEIDUNGEN ZUR STENTIMPLANTATION ZU UNTERSTÜTZEN

- MIT DEM PRESSUREWIRE DIAGNOSTIK-TOOL VON ABBOTT GESTÜTZTE STENTIMPLANTATIONEN REDUZIERTEN DAS RISIKO SCHWERER KORONARER EREIGNISSE. ES KONNTE ERSTMALS GEZEIGT WERDEN, DASS DIE DIAGNOSTISCH GELENKTE STENTIMPLANTATION IN KOMBINATION MIT MEDIKAMENTÖSER THERAPIE AUCH ZU WENIGER HERZINFARKTEN FÜHRTE ALS DIE MEDIKAMENTÖSE THERAPIE ALLEIN

- VIELVERSPRECHENDE DATEN WURDEN AUCH FÜR ABBOTTS DIAGNOSETEST RESTING FULL-CYCLE RATIO (RFR) PRÄSENTIERT, DER DAS HERZ IM RUHEZUSTAND STATT UNTER BELASTUNG ÜBERPRÜFT

Wiesbaden, 07. Juni 2018–Abbott gibt die 5-Jahres-Ergebnisse der FAME 2-Studie bekannt. Diese zeigen, dass Patienten bei Einsatz eines Stents mit Unterstützung von Abbotts diagnostischem Tool der Fraktionellen Flussreserve (FFR) und medikamentöser Therapie weniger schwere kardiale Ereignisse (MACE) erlitten als Patienten, die nur die medikamentöse Therapie erhalten hatten. MACE ist definiert als Herzinfarkt, Tod und dringender Bedarf an der Wiederherstellung des Blutflusses. Abbott‘s PressureWireTM nutzt die diagnostische Funktion der FFR, um den Druck des Blutes zu messen, während es durch eine blockierte Arterie des Patienten fließt. Dies ist eine objektive Methode, mit der Kardiologen feststellen können, welche Gefäße von einem Stent profitieren würden.

Die 5-Jahres-Daten der FAME 2-Studie wurden bei einer Late-Breaking Session auf dem EuroPCR Kongress, der Jahrestagung der europäischen Vereinigung für perkutane kardiovaskuläre Intervention (EAPCI), vorgestellt und gleichzeitig in The New England Journal of Medicine veröffentlicht.

"Zum ersten Mal hat eine Studie gezeigt, dass Patienten mit einer stabilen koronaren Herzkrankheit beim FFR-geführten Einsetzen eines Stents Vorteile gegenüber der reinen medikamentösen Therapie aufwiesen, darunter weniger Herzinfarkte und die reduzierte Notwendigkeit einer dringenden Revaskularisation," so Hauptprüfarzt Bernard De Bruyne, M.D., Ph.D., des Herz-Kreislauf-Zentrums Aalst, Onze Lieve Vrouw Ziekenhuis, Aalst (Belgien). "Die Daten dieser Studie bestätigen die Bedeutung von FFR-gestützten Stenting-Entscheidungen in Kombination mit medikamentöser Therapie im Vergleich zur alleinigen medikamentösen Therapie."

Die koronare Herzkrankheit ist die häufigste Form der Herzerkrankung, die weltweit die häufigste Todesursache darstellt. Sie tritt auf, wenn Arterien, die das Herz mit Blut versorgen, verstopft oder verengt sind. Ärzte können die FFR verwenden, um zu messen, wie eine verengte Arterie den Blutfluss zum Herzen beeinflusst, und können dann die geeignete Therapie bestimmen. Wenn eine verengte Arterie ein positives FFR-Testergebnis ergibt, ist die Platzierung eines Stents über eine perkutane koronare Intervention (PCI) eine empfohlene Behandlung.

Das 5-jährige Follow-up innerhalb der FAME 2-Studie umfasste 733 Patienten mit stabiler koronarer Herzkrankheit, die erhebliche Blockaden oder Verengungen der Arterien aufwiesen, wie sich durch FFR feststellen ließ. Analysen zeigten, dass 13,9 Prozent der Patienten (62) in der FFR-geführten PCI-Gruppe ein MACE-Ereignis erlitten, während es in der medikamentösen Therapiegruppe fast doppelt so viele waren (27 Prozent (119); p=<0,001). Die niedrigere MACE-Rate in der PCI-Gruppe war hauptsächlich bedingt durch die reduzierte Notwendigkeit einer dringenden Revaskularisation – die Notwendigkeit, den Blutfluss zum Herzen wiederherzustellen, eine MACE-Komponente (6,3 Prozent gegenüber 21,1 Prozent, p<0,001).

Patienten, die eine FFR-geführte PCI in Kombination mit einer medikamentösen Therapie erhielten, erlitten weniger Herzinfarkte als Patienten, die nur eine medikamentöse Therapie erhielten, wobei 8,1 Prozent der Patienten (36) in der FFR-geführten PCI-Gruppe im Vergleich zu 12,0 Prozent (53) in der Gruppe der alleinigen medikamentösen Therapie (p=0,049) einen Herzinfarkt erlitten. Todesfälle jeglicher Ursache traten bei 5,1 Prozent der Patienten in der FFR-PCI-Gruppe (23) und bei 5,2 Prozent der Patienten (23) in der Gruppe der medikamentösen Therapie auf.

Resting Full-Cycle Ratio

In einer separaten auf dem Kongress vorgestellten Studie wurden vielversprechende Daten für den Abbott Resting Full-Cycle Ratio Diagnosetest präsentiert, der einen anderen FFR-Ansatz verwendet, bei dem das Herz im Ruhezustand und nicht unter Belastung bewertet wird. RFR ist eine neuartige Messung, die das Potenzial hat, signifikante Verengungen von Arterien zu identifizieren, die aufgrund von Algorithmusunterschieden von anderen Ruhemessungen übersehen würden. RFR kann für Patienten bequemer sein als FFR, da es keine Vasodilatatoren erfordert, die während des Tests die Blutgefäße erweitern, was eine Belastung für das Herz darstellt.

Die Ergebnisse der VALIDATE RFR-Studie wurden von Ziad Ali, M.D., D. Phil, vom Columbia University Medical Center in New York (USA) präsentiert. Die VALIDATE RFR-Studie umfasste 672 Koronararterienverengungen von 504 Patienten und verglich RFR mit einer Instant Wave-Free Ratio(iFR)-Diagnostik, bei der ebenso der Blutfluss im Ruhezustand des Herzens gemessen wird. Die Studie zielte darauf ab, den RFR-Algorithmus zu validieren, der sich von anderen Ruhemessungen unterscheidet, da er kritische Verengungen durch Messungen über den gesamten Herzzyklus hinweg identifiziert.

Analysen zeigten, dass RFR in hohem Maße mit iFR korrelierte (R2=0,99, p<0,001) und diagnostisch innerhalb von 1 Prozent mit iFR gleichwertig war (p=0,03), was darauf hindeutet, dass die beiden Tests in den meisten Fällen zu den gleichen klinischen Entscheidungen führen würden. Die 510(k)-Zulassung und die CE-Kennzeichnung für RFR stehen derzeit noch aus.

"Wir sind bestrebt, herzkranken Menschen lebensrettende Technologien und Diagnostik-Tools zur Verfügung zu stellen, mit denen Ärzte Behandlungsentscheidungen treffen können, die zu besseren Behandlungsergebnissen für Patienten führen", sagt Charles Simonton, M.D., Chief Medical Officer von Abbott Vascular. "Diese Ergebnisse unterstützen weiterhin die Annahme, dass die Messung des Blutflusses vor der Implantation eines Stents ein effektiver Weg ist, Ärzten bei der Entscheidung zu helfen, welche Gefäße behandelt werden sollten. Dies kann die Ergebnisse des Patienten im Vergleich zur alleinigen medizinischen Therapie verbessern."

Über Abbott:

Bei Abbott setzen wir uns dafür ein, dass Menschen ihr Leben durch die Kraft der Gesundheit in bestmöglicher Weise führen können. Seit über 125 Jahren bringen wir der Welt neue Produkte und Technologien – in den Bereichen Ernährung, Diagnostik, Medizintechnik und generische Marken-Pharmazeutika – und eröffnen dadurch mehr Menschen in all ihren Lebensphasen mehr Möglichkeiten. Heute arbeiten 99.000 von uns daran, dass die Menschen in den über 150 Ländern, für die wir tätig sind, nicht nur länger, sondern auch besser leben können.

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